Ortsfeuerwehr Frastanz

 

115 Jahre nach der Gründung der Ortsfeuerwehr ist Frastanz heute eine Industrie- und Wohngemeinde. Die zwei Ortsteile Hofen und Einlis bilden den Kern des Ortes. Zum Ort gehören auch die 4 Parzellen Frastafeders, Gampelün-Bazora, Amerlügen und Fellengatter, die zusammen eine Größe von 32,25 km2 haben.

 

Im Laufe der Jahre haben sich die Aufgaben der Feuerwehr immer mehr erhöht. Derzeit hat Frastanz über 1.400 Bauobjekte mit über 2.200 Wohnungen in denen ca. 6.200 Menschen leben.

 

    

 

In Frastanz sind mehrere Großbetriebe angesiedelt, zwei davon mit einer sehr hohen Brandbelastung. Einmal ist dies die Firma Rondo Ganahl Papierfabrik in der Papier und Kartonagen in großen Mengen erzeugt werden, sowie die Firma Müroll, in der Klebebänder, Fax- und Kassarollen produziert werden.

 

76 aktive Wehrmänner versehen derzeit ihren Dienst bei der Feuerwehr. Eine seit Jahrzehnten immer wieder dem neuesten Stand angepasste Ausbildung garantiert eine rasche und effektive Hilfe zu jeder Tages- und Nachtzeit.

 

     

 

Ein Teil der 28 Ehrenmitglieder sorgen für ein gepflegtes und sauberes Feuerwehrhaus. An einigen Montagabenden wird die Garage gereinigt, die Außenanlage auf Vordermann gebracht und später natürlich auch die Kameradschaft gepflegt.

 

Die zurzeit 9 Mitglieder der Jugendfeuerwehr üben fleißig an den Gerätschaften der Feuerwehr um später mit 16 Jahren in den aktiven Stand überzutreten.

 

    

 

Für die Brandbekämpfung stehen ein leistungsfähiges Hydrantennetz sowie mehrere offene Gerinne (Ill, Samina, Gießenbach, Roßniserbächle) zur Verfügung.

 

Schon längst sind es nicht mehr “nur” Brände, die die Einsatzkräfte fordern, sondern eine große Anzahl technischer Einsätze. Hierbei sei besonders erwähnt, dass zu den technischen Einsätzen nicht nur Verkehrsunfälle gehören sondern auch das Auspumpen von Kellern bei Hochwasser oder starken Gewittern, Entfernen von umgestürzten Bäumen, erste Sicherungsmaßnahmen bei Sturmschäden, ölverschmutzte Fahrbahnen, Arbeitsunfälle usw.

 

     

 

Obwohl seit Einführung der stillen Alarmierung von der Ortsbevölkerung fast nicht mehr bemerkt wird, wenn die Feuerwehr “schon wieder” zu einem Einsatz ausrückt, leistet jeder Wehrmann sehr viele freiwillige unentgeltliche Stunden für Ausbildung, Einsätze, Brandwachen, Absperrdienste und Ausschusssitzungen. Freiwillig und unentgeltlich anderen zu helfen ist keine Selbstverständlichkeit in der heutigen Zeit und so sind wir froh, dass wir jedes Jahr einige junge Wehrmänner und Wehrfrauen bei uns aufnehmen können. So sind wir auch froh, dass die Arbeitgeber, bei denen unsere Wehrkameraden beschäftigt sind, immer wieder bereit sind, Urlaub zu gewähren, wenn sie gebraucht werden. (Dezember 2014)